Landschaft, Wildlife, Makro - Um Naturfotos mit Wow-Faktor aufzunehmen, muss man nicht immer in die Ferne reisen: Wir haben die Naturfotografen Michael Breitung, Alexander Ahrenhold, Kevin Winterhoff und Daniela Schnupp auf Fototour durch Deutschland begleitet und schenken Ihnen einen exklusiven Blick hinter ihre starken Bilder. Erfahren Sie, wie die Profis arbeiten und wie Sie mit Hilfe einer praktischen Webseite die schönsten Fotospots in Deutschland, Österreich und der Schweiz entdecken.
Wildgehege Hagen, Nordrhein-Westfalen (Bild: Kevin Winterhoff)
Tiere im Einklang mit der Umgebung
Kevin Winterhoff liebt die Natur und ihre wilden Bewohner. Lernen Sie, worauf es ankommt, um ein kreatives Naturfoto zu gestalten, das Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zeigt.
Tierporträt, dynamische Momentaufnahme oder ein Bild im Einklang mit dem natürlichen Lebensraum – möchte man Tiere fotografieren, kann man dies auf unterschiedliche Art und Weise tun. Neben bildfüllenden Fotos ist es vor allem zur Herbstzeit, wenn sich die Wälder und Wiesen in die Leinwände für die bunten Farbenspiele der Natur verwandeln, reizvoll, die Tiere im Zusammenhang mit der Natur, in der sie leben, abzubilden. Paradebeispiel hierfür sind die Fotografien von Naturfotograf Kevin Winterhoff. Das Naturfoto zeigt einen neugierigen Mufflon, den der Fotograf inmitten einer fantastischen Herbstkulisse des Wildgeheges Hagen in Nordrhein-Westfalen entdeckte und ablichtete. Möchte man den Lebensraum des Tieres also mit in den Ausschnitt des Fotos integrieren, gilt es, neben passender Ausrüstung und guter Tarnung, auf eine spannende und/oder harmonische Bildkomposition zu achten. Kevin Winterhoff wählte für dieses Motiv das Hochformat und einen tiefen Blickwinkel, um die vertikalen Linien im Bild (Baumstämme) zu betonen. Sein Hauptmotiv, den Mufflon, setzte er bewusst nicht ins Zentrum, sondern in den unteren rechten Bildbereich und erzeugte somit einen spannenden und dynamischen Bildaufbau. Das Zusammenspiel der Farben im Bild ist insgesamt sehr harmonisch – um das Tier also klar als Hauptmotiv vom Hintergrund abzusetzen, wählte der Naturfotograf eine offene Blende (f/4,5) und erzeugte somit dank langer Brennweite einen in Unschärfe getauchten Hintergrund. Kurzum: Nutzen Sie Farbkontraste, den Goldenen Schnitt, die Drittel-Regel und andere kompositorische Regeln, um kreative und künstlerische Naturfotos zu gestalten.
Ob tierische Freunde, satte Makroaufnahmen oder herrliche Landschaften – die Motivvielfalt in der Natur ist unheimlich groß. Sowohl Anfänger als auch Profis können sich hier austoben, mit Perspektiven und verschiedenen Objektiven experimentieren oder die traumhafte Landschaft Deutschlands bereisen, um ungewöhnliche Naturphänomene und Tiere mit der Linse einzufangen. Zur Naturfotografie gehört es aber auch ein Händchen für Licht, Komposition und den richtigen Moment zu haben, denn ansonsten können Naturfotos schnell langweilig wirken. Unsere Profis zeigen, worauf es wirklich ankommt. Michael Breitung, Alexander Ahrenhold, Kevin Winterhoff und Daniela Schnupp gewähren nicht nur einen exklusiven Einblick in ihre grandiosen Aufnahmen, sondern stehen Ihnen mit Tipps und Tricks zur Seite. Außerdem stellt Manuel Becker eine interessante Webseite für Fotografen vor: www.locationscout.net.
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