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Die 12 besten Vlog-Kameras 2023 im Test (+ Zubehör)

Ob Urlaubsvideo oder Vlog: Inzwischen lassen sich mit allen gängigen Systemkameras Filme in sehr guter Qualität erstellen. Doch worauf sollten Sie beim Kauf achten, wenn das Filmen ein Schwerpunkt sein soll? Wir geben die Antworten und stellen Ihnen die 12 besten Vlog-Kameras bis 1.500 Euro vor.

Vlog-Kameras im Test: Filmen mit der Systemkamera

Unsere empfohlenen Kameras finden Sie weiter unten.

Wenn Sie rund 20 Jahre zurückblicken, haben Sie wahrscheinlich immer zwei Geräte mit in den Urlaub genommen. Die DSLR oder Kompaktkamera für die Fotografie und den Camcorder für das Reisevideo. Inzwischen jedoch können Sie Ihren Camcorder getrost zu Hause lassen, denn Ihre Systemkamera lässt sich problemlos neben dem Fotografieren auch für das Filmen und Vloggen einsetzen.

Eigentlich handelt es sich also längst nicht mehr nur um Fotokameras, sondern um Hybridkameras, die zwei Kameratypen in einem Gehäuse vereinen. Den Grundstein dieser Entwicklung zu Hybridkameras hat zweifellos Panasonic mit seiner ersten Systemkamera-Generation gelegt. Aber inzwischen legen alle Hersteller Wert auf die Videofunktionalität und statten ihre Kameras entsprechend aus.

Doch worauf müssen Sie beim Kauf eigentlich achten, wenn Sie mit Ihrer Kamera auf jeden Fall filmen wollen? Welche Daten sind wichtig? Auf welche Ausstattungsmerkmale sollten Sie unbedingt achten? Diesen Fragen wollen wir nun auf den Grund gehen.

Die wichtigsten Videodaten

Genau wie bei der Fotografie geben die Hersteller auch bei Videos eine maximale Auflösung an, die Sie einstellen können. Der aktuelle Standard ist hierbei 4K, was einer Auflösung von 4.096 × 2.160 Bildpunkten entspricht. Alle Systemkameras, die es in die Top 12 (s. unten) unseres Tests geschafft haben, bieten diese Auflösung.

Wer Kameras mit höheren Auflösungen wie 6K oder 8K sucht, muss beim Kamerakauf deutlich tiefer in die Tasche greifen. Tatsächlich sind diese 4K-Videos für den aktuellen Stand der Technik jedoch vollkommen ausreichend.

Warum?

Weil bislang kaum jemand Fernseher mit einer höheren Auflösung im Wohnzimmer stehen hat. Sollten Sie keine professionelle Videoauftragsarbeit planen, brauchen Sie also keine höhere Auflösung als 4K. Allerdings muss man ergänzen: Fotografisch würden Sie schon von höheren Auflösungen profitieren, weil Sie dann nämlich auch Fotos in höherer Auflösung aus Ihren Videos extrahieren könnten. Neben der Videoauflösung geben die Hersteller auch immer einen fps-Wert an. Das steht für „frames per second“ – also Bilder pro Sekunde.

Auch Profis setzen bei Videoaufnahmen auf Systemkameras

Systemkameras bieten die Möglichkeit, in höchsten Auflösungen und bester Qualität zu filmen. Und das mit Kameras, die deutlich kompakter sind als ausgewiesene Filmkameras. Das macht sie auch für Profis interessant.

Dass Systemkameras die Möglichkeit bieten, professionelle Videoaufnahmen zu erstellen, hat sich längst auch in der Filmindustrie herumgesprochen. So kommen auch bei vielen Fernseh- und Videoproduktionen schon seit mehreren Jahren immer häufiger Systemkameras von Panasonic und Sony sowie inzwischen auch Nikon, Canon und Fujifilm zum Einsatz.

Die Gründe dafür sind vielfältig. So sind selbst Profimodelle wie die Z 8 oder die Z 9 von Nikon immer noch deutlich günstiger als ausgewiesene 8K-Filmkameras, die nicht selten im fünfstelligen Preissegment angesiedelt sind. Zudem sind auch die kompakten Gehäuse der Kameras von großem Vorteil und machen es bei Fernsehproduktionen möglich, dass Videografinnen und Videografen sich sowohl um die redaktionelle Erstellung als auch um das Filmen des Beitrags kümmern. Das spart Personalkosten.

Zudem bieten Systemkameras dank ihrer Wechselobjektive die Möglichkeit, Filmaufnahmen mit allen erdenklichen Brennweiten in höchster Qualität zu erstellen. In Kombination mit den großen Bildsensoren und der hohen Videoauflösung bei Aufnahmen sind die Systemkameras deshalb prädestiniert für professionelle Produktionen.

Hinzukommt auch noch, dass die Hersteller selbst und auch spezialisierte Drittanbieter ein reichhaltiges Zubehörangebot für das nötige Filmequipment anbieten.

Welche Framerate sollte eine Vlog-Kamera besitzen?

Grundsätzlich gilt: Je mehr Bilder pro Sekunde bei einem Video aufgenommen werden, desto flüssiger wirken die bewegten Bilder. Bei den Kameras können Sie die gewünschte Framerate einstellen. Bei manchen Modellen ist 24 oder 25 der Maximalwert, bei anderen 30, 60 oder gar 120.

Auch hier bieten die Spitzenwerte, die High-End-Kameras mitbringen, nur den Profis nennenswerte Vorteile. So ist eine Bildrate von 24 Standard bei Kinofilmen und entspricht dem europäischen PAL-Format. Schon bei dieser Bildrate werden Filme als flüssig wahrgenommen. Ein höherer Wert erzeugt ein deutlich höheres Datenvolumen, kann aber bei Filmen mit vielen, schnellen Schwenks von Vorteil sein. Werte von 60 fps oder höher machen hingegen in der Regel nur Sinn, wenn Sie später mit Zeitlupen-Effekten arbeiten möchten.

Aufnahmelimits beachten

Anders als bei einem ausgewiesenen Camcorder geben die Hersteller bei Videoaufnahmen mit einer Systemkamera häufig ein Zeitlimit vor. So ist beispielsweise bei der Fujifilm X-T4 und vielen anderen Modellen bei 30 Minuten Schluss, wenn Sie in Full HD oder 4K-Auflösung filmen. Diese Zeitbegrenzung hat ihren Ursprung in Zollregeln der EU.

So mussten die Hersteller beim Import von Kameras, die länger als 30 Minuten filmen, eine Extra-Zollabgabe zahlen. Diese Extra-Abgabe ist zwar inzwischen Geschichte, doch nach wie vor findet man bei vielen Modellen solche Limits. Bei Urlaubsvideos dürfte Sie solch eine Begrenzung wohl in der Regel nicht behindern.

Anders sieht es jedoch aus, wenn Sie beruflich eine Pressekonferenz aufnehmen möchten oder planen, die komplette Theateraufführung Ihres Kindes oder Enkelkindes aufzunehmen. Dann ist solch ein künstliches Limit ziemlich ärgerlich. Zusätzlich zu dieser künstlichen Beschränkung müssen Sie bei Systemkameras auch immer mit einem natürlichen Aufnahmelimit rechnen – und damit ist nicht gemeint, dass die Speicherkarte vollgelaufen ist.

Tatsächlich nämlich erzeugt die Videoaufnahme in hoher Auflösung und mit hoher Framerate eine hohe Wärmeabstrahlung im Gehäuse Wird der Sensor irgendwann zu heiß, erfolgt automatisch eine Notabschaltung. Kameras für den semiprofessionellen und professionellen Bereich beinhalten deshalb integrierte Lüfter, die den Sensor während der Aufnahme kühlen und so eine Aufnahmedauer über viele Stunden gewährleisten. Bei Systemkameras bis zu 1.500 Euro werden Sie jedoch keine entsprechenden Modelle finden.

Anschluss und Zubehör

Grundsätzlich können Sie bei allen Systemkameras einfach mit der Videoaufnahme starten. Da die Geräte ein integriertes Mikrofon mitbringen, aktivieren Sie hierfür nur den Videomodus, tippen auf den Aufnahmeknopf und starten das Filmen inklusive Ton.

Für den Hausgebrauch dürfte die Video- und Tonqualität dann für viele schon völlig ausreichend sein. Legen Sie jedoch Wert auf einen optimalen, kristallklaren Ton ohne Windgeräusche, ist ein zusätzliches Mikrofon mit Windschutz oder ein Ansteckfunkmikrofon hilfreich. Doch nicht bei allen Modellen ist ein entsprechender Anschluss vorhanden.

Gleiches gilt für einen Kopfhöreranschluss. Dieser ist hilfreich, um schon vor oder direkt nach der Aufnahme die Tonqualität zu überprüfen, um nicht später beim Videoschnitt eine böse Überraschung zu erleben. Ebenfalls wichtig ist ein HDMI- oder Micro-HDMI-Anschluss, falls Sie Ihre Kamera zum Live-Streamen einsetzen möchten.

Dann nämlich entfällt das Aufnahmelimit und Sie können unbegrenzt filmen. Ebenfalls hilfreich bei Videoaufnahmen sind Handstative und sogenannte Kamera-Riggs, mit denen Sie auch bei Bewegung ruckelfreie Aufnahmen erzielen. Hier lohnt es sich, vor dem Kauf das Zubehörangebot der Hersteller und passender Fremdanbieter zu checken.

Unsere Testergebnisse

Weiter unten stellen wir Ihnen die zwölf besten Vlog-Kameras mit einem Preis von unter 1.500 Euro vor. Sortiert sind diese nach ihrer Teilnote in der Kategorie „Video“. Damit Sie jedoch auch wissen, was die entsprechenden Kameras fotografisch zu bieten haben, listen wir auch die entsprechenden Testergebnisse.

Bewertet wird in der Kategorie Videoqualität nicht nur die Bildqualität bei aufgezeichneten Filmen, sondern die gesamte Videofunktionalität einer Kamera. Dazu zählen beispielsweise auch der Autofokus bei Videoaufnahmen. Ist ein Fokuspunkt frei wählbar, kann zwischen verschiedenen Messmethoden gewählt werden – und wie gut funktioniert die automatische Objektverfolgung?

Auch wird geprüft, ob die Kamera eine automatische Bildstabilisierung bei der Aufnahme anbietet, welche Farbtiefe die aufgenommenen Videos haben und ob RAW-Videos aufgezeichnet werden können. Auch nützliche Funktionen beim Filmen wie eine Zebraanzeige, die Fehlbelichtungen grafisch darstellt, eine Histogrammanzeige und die maximale Belichtungskorrektur fließen in das Gesamtergebnis ein.

Das beste Videoergebnis in der Kameraklasse bis 1.500 Euro hat sich dabei mit der Panasonic Lumix S1 eine Vollformatkamera gesichert. Das Modell kam schon im Jahr 2019 auf den Markt – ist also nicht mehr brandaktuell. Dennoch muss sich die Kamera, die einst über 2.500 Euro gekostet hat, vor neueren Modellen nicht verstecken und überzeugt mit einer Top-Note – sowohl im Foto- als auch im Videobereich.

Einzige Einschränkung: Der Body ist sehr groß und wuchtig. Wer lieber eine kleine, handliche Kamera mag, sollte also lieber zu einem anderen Modell greifen. Dass auch die Plätze 2 bis 4 an Modelle von Panasonic fallen, ist kein Zufall. Man merkt den Geräten einfach an, dass sie von Anfang an konsequent als Hybridkamera konzipiert wurden und Video nicht einfach nur als Zusatzfunktion implementiert wurde.

Im Gegensatz zu unserem Testsieger sind die Kameras auf den Folgeplätzen jedoch mit einem kleinen MFT-Sensor ausgestattet. Dennoch bringen auch sie recht wuchtige Gehäuse mit. Die Videoqualität ist auch bei diesen Kameras top. Sie sollten jedoch bei der Objektivauswahl unbedingt den Cropfaktor bedenken.

Auf Platz 4 folgt mit der Fujifilm X-T4 dann erstmals eine Kamera, die nicht aus dem Hause Panasonic stammt. Anders als diese ist die X-T4 auch rein optisch deutlich eher eine Foto- als Hybridkamera. Vor allem Fans von Retro-Kameras werden an dem Modell ihre helle Freude haben.

Mit der Fujifilm X-S10 hat es noch eine weitere Kamera des Herstellers in die Top 12 geschafft. Die kürzlich vorgestellte Nachfolgerin X-S20 hätte sich wahrscheinlich ebenfalls einen Platz in der Liste erkämpft, konnte aus Zeitgründen jedoch nicht mehr rechtzeitig getestet werden.

Und so bleibt festzuhalten: Mit jeder Systemkamera, die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen ist, lässt sich in guter Qualität filmen und vloggen. Die 12 besten mit einem Preis von bis zu 1.500 Euro finden Sie hier:

1. Panasonic Lumix S1

Soll es eine spiegellose Vollformatkamera von Panasonic werden, dann empfehlen wir den Griff LumixS1. Das Schwestermodell der hochauflösenden S1R überzeugt mit professioneller Bildqualität, gigantischer Ausstattung und einem ebenso exorbitanten Handling. Klein und leicht ist anders. Doch das Gesamtpaket ist mehr als stimmig. Einzig in puncto Akkulaufzeit hapert es: Trotz 3.050-mAh-Akku ist die Laufzeit bei aktiviertem Sucher mit nur 360 Fotos zu schwach. Hier muss Verbesserung her.

2. Panasonic Lumix GH5 II

Lohnt sich der Kauf der GH5 II? Für Kreative, die bereits die erste Kamerageneration besitzen, lohnt sich das Update in den seltensten Fällen. Die Verbesserung der Bildqualität ist minimal, und die aktualisierte Ausstattung betrifft ebenfalls nur gezielte Anwenderinnen und Anwender. Doch wer neu in das Hybridkamera-Geschäft einsteigen möchte und an einer GH6 nicht interessiert ist, der darf hier zugreifen.

3. Panasonic Lumix GH5 S

Die Panasonic Lumix DC-GH5S gehört zu den besten Micro-Four-Thirds-DSLMs für Filmer. Die Systemkamera legt mit Video-Features wie Cinema-4K, Timecode-Exportierung und V-Log sowie unbegrenzte Cliplänge den Fokus ganz klar aufs Filmen. 

4. Olympus OM-D E-M1X 

Die Olympus OM-D E-M1X beweist in Summe echte Profiqualitäten und sichert sich unsere Bestnote SUPER. Das liegt vor allem an einer einzigartigen Ausstattung (mit dem höchsten jemals im Testlabor ermittelten Wert unter Systemkameras) sowie einem großartigen Handling. Wer seine Priorität auf viel Ausstattung legt und ein großes Kameragehäuse nicht scheut, ist bei der Olympus genau richtig.

5. Fujifilm X-S10

Fujifilm erfindet sich neu und setzt dabei doch auf Altbekanntes. Die Fujifilm X-S10 greift mit einem Testergebnis von 92,7 Prozent nach den vordersten Plätzen unserer Mittelklasse-CSC-Bestenliste – mit Erfolg. Auch Filmer werden von der Systemkamera begeistert sein.

6. Canon EOS R7 

Chapeau an Canon! Endlich ist im EOS-R-Portfolio eine richtig starke APS-C-Systemkamera zu finden. Die Bildqualität des 32,5-MP-Sensors ist sehr gut. Noch besser fällt in unserem Test die üppige Ausstattung sowie die hohe Geschwindigkeit von bis zu 30 Bildern pro Sekunde auf. Im Videobereich leistet die Kamera ebenfalls viel. So nimmt sie in Summe Platz 1 unter den APS-C-Kameras ein, knapp vor der Fujifilm X-T4 und der Alpha 6600. Glückwunsch!

7. Panasonic Lumix G9 

Die Lumix G9 lässt unser Fotografenherz höherschlagen. Sie bringt alles mit, was man von einer professionellen Kamera erwarten kann: tolle Bildqualität, viel Ausstattung und ein Handling, das nur wenig Spielraum nach oben lässt.

Ob man letztlich 20 Bilder pro Sekunde bei kontinuierlichem Autofokus im Alltag braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Frei nach dem Motto: Haben ist besser als brauchen, ist die Kamera in jedem Fall empfehlenswert. Generell sind Kritikpunkte am Kamerasystem der Lumix G9 eher Mangelware.

8. Fujifilm X-T4 

Die Fujifilm X-T4 begeistert mit einem beeindruckenden Gesamtkonzept. Bildsensor, Autofokussystem sowie die hohe Serienbildgeschwindigkeit machen die spiegellose Systemkamera zum perfekten Alleskönner. Wer sich für das Retrodesign begeistern kann und von den erwähnten Vorteilen der Fujifilm profitiert, ist mit der X-T4 hervorragend beraten. Vor allem im semiprofessionellen Anwendungsbereich ist ein Vollformatsensor nicht zwingend nötig.

Von uns gibt es Lob für den integrierten Bildstabilisator, das verbesserte Akkumanagement sowie das exzellente Handling. Kritik erhält die Kamera vor allem durch die abgespeckte Ausstattung ohne Akkuladegerät und den nun nur noch optional erhältlichen Aufsteckblitz EF-X8.

9. OM System OM-5 

Die OM System OM-5 schöpft die Vorteile des MFT-Formats toll aus. Das kompakte, wettergeschützte Gehäuse lädt dazu ein, die Kamera zu nahezu allen Aktivitäten mitzunehmen. Hinzu begeistert die Kamera mit einer sehr guten Bildqualität (vor allem bei niedriger Lichtempfindlichkeit) und einem umfassenden Ausstattungspaket. Für das MFT-Format spricht zudem das riesige Angebot an tollen Objektiven unterschiedlicher Hersteller.

10. Sony ZV-E10 

Obwohl Sony zur Markteinführung der ZV-E10 bereits sechs Wechselobjektivkameras mit APS-CSensor im Portfolio hält, füllt die Systemkamera eine Lücke. Wer auf der Suche nach einer einsteigerfreundlichen Kamera ist, die ihre Qualitäten in erster Linie im Vlogging ausspielt, wird hier fündig. Dafür bietet die Kamera allerdings keinen Sucher und keinen Aufklappblitz. Das sind zwei Gründe für das vergleichbar unterdurchschnittliche Abschneiden im Punkt Ausstattung.

11. Nikon Z 5

Mit sehr guter Bildqualität, toller Ausstattung inklusive 5-Achsen-Bildstabilisator und automatischer Augenerkennung vereint die neue Nikon Z 5 in einem kompakten Gehäuse all das, was Fotografen für den Einstieg in die spiegellose Vollformatwelt benötigen – und das zu einem fairen Preis. Interessent*innen müssen allerdings Abstriche in der Serienbildgeschwindigkeit und im Videomodus machen. Wen diese beiden Kritikpunkte jedoch nicht stören, der trifft mit der Nikon Z 5 eine gute Kaufentscheidung.

12. Sony Alpha 6600

Hier hat Sony an einigen Stellschrauben gedreht, um die APS-C-Kamera für eine spezielle Zielgruppe noch attraktiver zu machen. Gerade Filmer werden die Kombination aus 5-Achsen-Bildstabilisator, 4K-Auflösung und Kopfhörerkonnektivität schätzen.

Eine Frage der Karte

Wenn Sie mit Ihrer Systemkamera filmen möchten, sollten Sie zuvor unbedingt einen Blick auf Ihre SD-Karte werfen. Und zwar aus zwei Gründen: Zum einen verbrauchen Videoaufnahmen jede Menge Platz. So müssen Sie für eine Stunde Video in 4K ungefähr mit 45 GB benötigtem Speicherplatz rechnen. Zum anderen sollte die Karte auch schnell genug sein, um die Videodaten kontinuierlich zu schreiben und zu sichern.

Die Schreibgeschwindigkeit Ihrer SD-Karte sollte deshalb mindestens 30 MB/s betragen, wenn Sie Videos in 4K aufnehmen möchten. Solche SD-Karten sind mit der Geschwindigkeitsklasse „U3“ gekennzeichnet. Das Symbol sieht aus wie eine „3“ in einer Badewanne.

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