In der Fotografie gibt es feste Regeln, die dabei helfen, aus einem gewöhnlichen Motiv, ein besonderes zu machen. Aber auch hier gilt: Jede Fotoregel ist dazu da, gebrochen zu werden.
Dieses Bild ist verwackelt, aber trotzdem interessant - aus gutem Grund.
Großstadt, Lärm, Hektik – Menschen und Fahrzeuge rasen an uns vorbei. Dieses Szenario kennen wir alle. Fotografisch ist eine solche Atmosphäre gar nicht so einfach einzufangen, es sei denn, Sie brechen die Regeln und lösen sich von der gängigen Vorgehensweise. Im Bildbeispiel wurde eine relativ lange Belichtungszeit gewählt (1/20 s). Eigentlich brauchen Sie eine eher kurze Verschlusszeit, um schnelle Motive zu fotografieren und um nicht zu verwackeln. Hier nun aber der Regelbruch: Nehmen Sie Ihre Kamera in die Hand und nicht aufs Stativ, wie Sie es bei langen Belichtungszeiten eigentlich tun würden. Obendrein können Sie sich, während Sie auf den Auslöser drücken, ruhig ein wenig in Fahrtrichtung, wie hier die des Radlers, drehen. Der Effekt ist wirklich interessant.
In unserer Bildergalerie oben erklären wir Ihnen, was es heißt, Fotoregeln bewusst zu brechen. Sie werden überrascht sein, welch kreative Ergebnisse dadurch erzielt werden können!
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