Endlich Ferien – Zeit, die Kamera in Ruhe auszuprobieren. Wir haben für Sie zehn Fototipps zusammengestellt, die Ihnen auf Ihrer Reise helfen sollen, originelle Urlaubsfotos zu schießen.
Bäume oder Büsche im Vordergrund eines Landschaftsfotos sorgen für Tiefe und Dynamik in der Aufnahme. Natürliche Rahmen wie diese sind beliebte fotografische Gestaltungsmittel.
Vielleicht haben Sie schon einmal von dem Ausdruck „Vordergrund macht Bild gesund“ gehört – einer der meist verwendeten Floskeln in der Fotografie. Was bedeutet das eigentlich? Ein Bild, egal ob in der Malerei oder als Foto, ist per se erst einmal zweidimensional. Um Tiefe zu erzeugen, arbeiten Maler beispielsweise mit verschiedenen Farbabstufungen. Bei einer Alpenlandschaft werden die Berge im Bildhintergrund in kühleren Farben dargestellt als die Landschaft im Vordergrund. Die Fotografie bedient sich einem weiteren Trick. Indem Teile des Bildvordergrunds verdeckt werden und so der Bildausschnitt verengt wird, erzeugt der Fotograf Tiefe. Durch diese Verengung wird der Blick nebenbei auf das eigentliche Motiv gelenkt. Auch ein natürlicher Rahmen kann diesen Effekt hervorbringen. Bezieht man einen Baum oder einen Busch als gestalterisches Mittel für den Vordergrund des Bildes mit ein, so wird die Aufmerksamkeit ganz automatisch in eine bestimmte Richtung gelenkt – in unserem Foto oben auf den schönen Tempel. Einen Rahmen kann man auch klassisch durch ein Fenster oder eine Tür erzeugen, auch dann wird der wahrgenommene Ausschnitt verengt. Als Fotograf ist es von Vorteil, ab und an mit solchen kleinen Tricks zu spielen, um ganz subtil Dynamik zu schaffen. Man kann diesen Effekt nur andeuten oder gezielt einsetzen – das ist letztlich eine Frage des Geschmacks. Fest steht, durch dieses einfache Mittel wirkt ein Bild sofort ansprechender und nicht zu flach. Ob es wirklich gesünder erscheint, wie der Volksmund sagt, bleibt aber dahingestellt.
Warum funktioniert das Foto so gut?
Dieser Tempel ist ein Bilderbuchmotiv. Wichtiges Element der Aufnahme ist der natürliche Rahmen.
1) Die Aufnahme gewinnt an Tiefe und Dynamik, indem man die Blätter eines Baumes und einiger Büsche in die Komposition miteinbezieht. So wird ein natürlicher Rahmen gebildet, der die Blickrichtung auf den chinesischen Tempel lenkt.
2) Um das Gebäude wurde noch genügend Platz gelassen, damit der Betrachter das ganze malerische Szenario einsehen kann. Selbst die schneebedeckte Bergkuppe im Bildhintergrund ist sichtbar und wird nicht von dem Tempel verdeckt.
Passende Motive finden sich überall auf der Welt. Mit einigen wenigen Tricks werden auch Sie unvergessliche Urlaubsfotos mit nach Hause bringen. Dabei ist es nicht entscheidend, wo Sie fotografieren, sondern wie! Damit Ihre Bilder alles andere als gewöhnlich werden brauchen Sie nur unsere zehn ultimativen Tipps auf Ihrer nächsten Fotoreise beachten. Wir beginnen mit einem Tipp zur Motivwahl...
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