Wer die Einsamkeit sucht, ist auf Island richtig. Fotografen reizt vor allem das einzigartige Licht, das wechselnde Wetter und die schroffe Landschaft. Der Heidelberger Fotograf Marc Grove ist einmal um die Insel herumgefahren. Auf der Suche nach den besten Motiven war er dann aber doch nicht der Einzige. Uns hat er verraten, was seinen Aufenthalt so besonders gemacht hat.
Glaumbær ist eine winzige Ortschaft im Norden Islands – heute hauptsächlich durch ihren Museumshof bekannt. Das Infohäuschen des Museums steht abseits der typischen Torfhäuser. (Bild: Marc Grove)
Da im Sommer die Sonne auf Island erst sehr spät und langsam untergeht, herrscht stundenlang ein warmes, weiches Licht. (Bild: Marc Grove)
Mit etwas Glück findet man Papageitaucher auf Island. Marc Grove fotografierte den Vogel bei strömenden Regen in der Nähe von Dyrhólaey. (Bild: Marc Grove)
Diese malerische Kirche liegt in Vík í Mýrdal, dem südlichsten Ort auf Islands Festland. (Bild: Marc Grove)
Treibeis bietet spektakuläre Motive. Der Gletschersee Jökulsárlón ist bekannt für dieses Naturschauspiel. Er befindet sich im Südosten der Insel. (Bild: Marc Grove)
Was wäre eine Islandreise ohne die Aufnahme eines Wasserfalls? Einer der schönsten ist der Goðafoss, im Nordosten der Insel. (Bild: Marc Grove)
Marc Grove (35) lebt in Heidelberg, wo er als Art Director für einen Verlag arbeitet. Mit der Fotografie beschäftigt er sich seit 1998. Dabei liegt sein Fokus auf den Bereichen der Reise-, Tier- und Naturfotografie. Informationen zu Marc gibt es auf: www.marcgrove.de (Bild: Marc Grove)
Es gibt sie noch, die menschenleeren Landschaften, die sanften Hügel und grünen Ebenen, über denen schnell ziehende Wolken Licht und Schatten zaubern. „Irgendwann sollte jeder Fotograf einmal nach Island“, sagt der Heidelberger Marc Grove, der zusammen mit seinem Vater die nordische Insel einen Sommer lang bereiste. Beide haben sich einen Mietwagen geliehen und sind der 1300 Kilometer langen Ringstraße, die Island umgibt, gefolgt. „Die Motive fallen einem fast vor die Füße“, schwärmt Grove. „In den Sommermonaten ist es bis spät in die Nachtstunden hell – es herrscht eine gefühlte Ewigkeit Sonnenuntergangsstimmung.“
Glaumbær ist eine winzige Ortschaft im Norden Islands – heute hauptsächlich durch ihren Museumshof bekannt. Das Infohäuschen des Museums steht abseits der typischen Torfhäuser. (Bild: Marc Grove)
Da im Sommer die Sonne auf Island erst sehr spät und langsam untergeht, herrscht stundenlang ein warmes, weiches Licht. (Bild: Marc Grove)
Mit etwas Glück findet man Papageitaucher auf Island. Marc Grove fotografierte den Vogel bei strömenden Regen in der Nähe von Dyrhólaey. (Bild: Marc Grove)
Diese malerische Kirche liegt in Vík í Mýrdal, dem südlichsten Ort auf Islands Festland. (Bild: Marc Grove)
Treibeis bietet spektakuläre Motive. Der Gletschersee Jökulsárlón ist bekannt für dieses Naturschauspiel. Er befindet sich im Südosten der Insel. (Bild: Marc Grove)
Was wäre eine Islandreise ohne die Aufnahme eines Wasserfalls? Einer der schönsten ist der Goðafoss, im Nordosten der Insel. (Bild: Marc Grove)
Marc Grove (35) lebt in Heidelberg, wo er als Art Director für einen Verlag arbeitet. Mit der Fotografie beschäftigt er sich seit 1998. Dabei liegt sein Fokus auf den Bereichen der Reise-, Tier- und Naturfotografie. Informationen zu Marc gibt es auf: www.marcgrove.de (Bild: Marc Grove)
Das warme Licht fing Grove mit seiner Canon 7D ein, an die er meist sein Canon EF 100-400mm montiert hatte. „Ich mag die Flexibilität des Schiebezooms“, erklärt Grove, der für die Reise aber noch diverse Festbrennweiten eingepackt hatte, mit denen er die Vielfalt Islands eingefangen hat. „Wir sind zwar einer festen Route gefolgt, aber wenn wir auf der Landkarte einen interessanten Punkt ausgemacht hatten, sind wir aufs Geratewohl dorthin gefahren.“ Die auf Island lebenden Papageitaucher haben Grove ebenso fasziniert wie die gerade bei Fotografen beliebten Wasserfälle. „Es war immer wieder erstaunlich, dass man bei einer Wanderung zu einem bestimmten Ort keinem Menschen begegnete, dann aber plötzlich eine Handvoll Fotografen auftauchten, die sich alle an einem Wasserfall verteilt hatten und fotografierten“, schmunzelt Grove. Ganz allein ist man also auch auf Island nicht.
Die vulkanisch geprägte Insel Island liegt südlich des nördlichen Polarkreises zwischen Europa und Nordamerika. Mit einer Fläche von 103.125 km. und ca. 330.000 Einwohnern gehört Island zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Welt.