Enthält Affiliate-Links [Was ist das?]
Test

Nikkor Z 28–75mm 1:2,8 im Test: preiswertes Standardzoom

Das Angebot von Nikkor-Z-Objektiven wächst stetig an. Neu dabei: das Nikkor 28–75mm 1:2,8, das vor allem durch einen geringen Preis von 889 Euro auf sich aufmerksam macht. Wir haben es getestet.

Nikkor Z 28–75mm 1:2,8 im Test

Pro & Kontra 

+ Gute Auflösung, Top-Objektivgüte
+ Präziser Autofokus
- Ohne integrierten Bildstabilisator
- Ohne Tasten und Schalter am Gehäuse

Bewertung 

  • Auflösung (45 %): 87,80 % 
  • Objektivgüte (30 %): 96,30 % 
  • Ausstattung (15 %): 75,30 % 
  • Autofokus (10 %): 98,70 % 
  • Gesamtbewertung: SEHR GUT, 89,60 %

Neben den beiden professionellen 24–70-Nikkor-Z-Standardzooms mit durchgängiger Offenblende f/2,8 bzw. f/4 gesellt sich mit dem Nikkor Z 28–75mm 1:2,8 ein weiteres Zoomobjektiv dazu. Brennweitenabdeckung, Offenblende und der optische Aufbau erinnern an das vor vier Jahren von Tamron vorgestellte Zoomobjektiv für Sony E, das inzwischen bereits einen Nachfolger erhalten hat.

Dennoch gibt es einige Unterschiede zwischen den beiden Objektiven. Das neue Nikkor Z ist wertig verarbeitet und gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet. Vor dem breiten Zoomring befindet sich ein Steuerungsring. Auf weitere Einstellelemente wie Tasten und Schalter müssen Nikon-Fans bei diesem Objektiv verzichten.

Ebenso ist kein integierter Bildstabilisator verbaut. Und wie steht es um die Bildqualität? Sind auch hier Abstriche nötig? Die Testlaborergebnisse sprechen für sich: Obwohl das Objektiv nicht Teil der professionellen S-Serie von Nikon ist, kann die Optik beim Test an der Nikon Z 7II mit der Auflösung und vor allem im Bereich der Objektivgüte überzeugen. Mit steigender Brennweite nimmt die optische Leistung des Objektivs etwas ab, geht in Summe aber noch in Ordnung.

Gute Zoom-Alternative

Trotz der tollen Abbildungsleistung kann das Objektiv in unserem Testlabor nicht unsere Bestnote erzielen. Dafür ist die bereits angesprochene überschaubare Ausstattung verantwortlich, die im Vergleich zu den beiden Z-Standardzooms deutlich weniger Punkte einbringt. Erfreulich: Der Autofokus des vergleichsweise günstigen Zoomobjektivs ist super.

Mit hoher Präzision und einer geringen Standardabweichung überzeugt das Zoom im Test. Zusammengefasst reicht es für das Nikkor Z 28–75mm 1:2,8 für 89,6 Prozent und die Testnote SEHR GUT. Beim Vergleich mit dem 24–70mm 1:2,8 S lässt die Neuheit im Bereich der Auflösung und Ausstattung zwar ein paar Punkte liegen, ist dafür mit gerade einmal 889 Euro satte 1.410 Euro günstiger als das S-Line-Objektiv.

Nikkor Z 28–75mm 1:2,8 Alternative: Nikkor Z 24–70mm 1:4 S

Für 879 Euro ist derzeit das Nikkor Z 24–70mm 1:4 S erhältlich: Trotz des günstigeren Preises erhalten Sie eine bessere Auflösung und mehr Ausstattung – und in Summe ein etwas besseres Objektiv.

Lesetipp

Nikon Z 30: Neue Vlogging-Kamera

Nikon hat heute mit der Z 30 eine neue, für Vlogging optimierte Kamera vorgestellt, die mit kompakten Abmessungen überzeugen möchte. Wir... mehr

Mehr zum Thema