Nikon blickt bereits auf 100 Jahre Unternehmensgeschichte zurück, entsprechend groß ist das Produktportfolio des japanischen Herstellers. Wir möchten Ihnen deshalb helfen, die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Vor kurzem haben wir Ihnen Canon-Kameras vorgestellt, deren Anschaffungspreis 1.500 Euro nicht übersteigt. Heute stellen wir Ihnen unsere 5 Nikon-Favoriten unter 1.500 Euro vor. Darunter auch die Nikon D750 zu einem echten Kampfpreis! Selbstverständlich wurden alle vorgestellten Kameras in unserem unabhängigen Testlabor geprüft!
Vorneweg: Die Nikon D7200 ist eine hervorragende Kamera, das steht außer Frage. Mit DX-Sensor im APS-C-Format ausgestattet und vielen Profi-Optionen platziert sie sich souverän im vorgesehenen Segment der hochwertigen Consumer-Spiegelreflexen, besitzt eine schnelle Serienbildfunktion und integriertes Wi-Fi für die flotte Bildübertragung. An der Bildqualität gibt es nichts zu rütteln: Im DigitalPHOTO-Testlabor erreicht sie fast 89 Prozent – ein Top-Wert für eine Kamera mit dem „kleinen“ DSLR-Sensor. Auch das Handling und die Funktionalität sind hervorragend. Das einzige Problem dabei: Schon die Vorgängerin, die D7100, die vor rund sechs Jahren auf den Markt kam, war ein großartiges DX-Modell – und die D7200 ist beinahe die gleiche Kamera. Sogar das „Leergewicht“ ist identisch geblieben, vom gewohnten Gehäusedesign ganz zu schweigen.
Nur wenige neue Features
Nun ist es ja insbesondere in der Consumerklasse ein beliebter Sport bei allen Digitalkameraherstellern, minimale Hardware-Updates gleich mit einem neuen Modell zu feiern – man denke nur an die winzigen Sprünge zwischen Canons 650D und 700D oder Fujifilms X10 und X20, wo sich die Neuerungen hauptsächlich auf einen verbesserten Bildsensor beschränkten. Auch bei der Nikon D7200 sieht das nicht anders aus, die Verbesserungen zur Vorgängerin lassen sich an einer Hand abzählen: Zunächst springt die Wi-Fi-Funktion mit NFC ins Auge. Dann ist da der aktualisierte Autofokus, den Nikon nach Eigenangaben aus der Profi klasse übernommen hat: Zwar bleibt es wie bei der Vorgängerin bei 51 Messpunkten, neu ist jedoch die deutlich erhöhte Lichtempfindlichkeit des Autofokus-Systems, durch die Nikon Treffsicherheit noch bei –3 LW verspricht. Und natürlich sticht der deutlich erhöhte ISO-Wert hervor: Die Nikon D7200 arbeitet mit ISO-Werten von bis zu 25.600, während die D7100 nur ISO 6.400 unterstützte. Der Hi-ISO-Modus wurde dementsprechend ebenfalls angepasst. Zog die D7100 ihre Empfindlichkeit noch maximal bis ISO 25.600 hoch, kann die D7200 sogar bis ISO 102.400 arbeiten, allerdings nur im Monochrom-Modus. Möglich wird das durch den Umstieg von der Expeed3 auf die neuere Expeed4-Bildprozessorserie, das Herz der D7200 ist also aktueller als das der D7100. Der neue Prozessor schlägt sich auch in der Akkulaufzeit nieder: Während der Hersteller bei der D7100 noch 950 Auslösungen ohne Blitz mit dem gleich gebliebenen Nikon EN-EL15-Akku verspricht, hält der Akku bei der D7200 bis zu 1.110 Auslösungen durch.
Sehr gute Bildqualität
Kurzum: Nikon hat die Vorzüge der D7100 noch einmal herausgearbeitet und im Detail verbessert – Verbesserungen, die aus den technischen Daten zunächst nicht ersichtlich sind. Hervorzuheben ist zum Beispiel die Bildqualität: Selbst bei ISO 3.200 bleibt die Detailauflösung der Bilder sehr gut. Zwar ist bereits ab ISO 800 Bildrauschen erkennbar – Folge der 24 Megapixel auf dem relativ kleinen DX-Sensor. Deutlich sichtbar und mit Verlust der Auflösung verbunden ist das Rauschen jedoch erst bei höheren Werten ab ISO 6400, insgesamt ist das Rauschverhalten gut zu kontrollieren und steigt passend zu den ISO-Werten konstant an, wobei nach und nach Details auf der Strecke bleiben. Die Verschlechterung der Auflösung bei zunehmender Lichtempfindlichkeit geht jedoch sehr moderat vonstatten – deutlich besser, als es noch bei der Vorgängerin der Fall war. Gerade für Fotografen, die viel Wert auf Available-Light-Fotos legen, eine gute Nachricht, denn hierfür eignet sich die D7200, ein lichtstarkes Objektiv vorausgesetzt, deutlich besser als ihre Vorgängerin. Schärfe und Bildqualität an sich sind Nikon-typisch hervorragend, auch die Farbwiedergabe ist sowohl im RAW- als auch im JPEG-Modus zuverlässig gut. Hervorzuheben ist der leistungsstarke automatische Weißabgleich: Dieser erweist sich als ausgesprochen treffsicher und liefert auch da optimale Werte, wo andere Kameras bereits versagen. An der Bildqualität gibt es also nichts zu meckern. Genau wie im Videomodus. Mit Full- HD-Auflösung und bis zu 60 Halbbildern pro Sekunde (60i) eignet sie sich auch für anspruchsvolle Videoprojekte, auch die dafür hilfreichen Anschlüsse – USB 2.0, HDMI und Stereoklinken Ein- und Ausgang – sind vorhanden.
Leistungsstarke Funktionen
Funktional zeigt die D7200, dass sie auf dem Stand der Technik ist: Mit Belichtungszeiten von bis zu 1/8000 Sekunden und einer integrierten Option für Belichtungsreihen und Zeitraffer-Aufnahmen sowie einem schnellen Serienbildmodus von bis zu sechs Bildern pro Sekunde zeigt sich die handliche DSLR für alle Aufgaben gewappnet, auch jenseits der für diese Geräteklasse üblichen fortgeschrittenen Hobbyfotografie. Auffällig und praktisch ist die extrem kurze Einschaltzeit: Die Nikon D7200 ist nach Betätigung des Einschaltrings auf der Stelle betriebsbereit. Damit ist die DSLR immer dort gut aufgehoben, wo es schnell gehen muss.
Zwei SD-Slots
Von der Vorgängerin übernommen und inzwischen in vielen Nikon-Modellen anzutreffen ist der duale Kartenslot: Hier finden bei der D7200 wie schon bei der Vorgängerin zwei SD-Karten Platz. Unterstützt werden Speicherkarten bis hoch zum aktuellen SDXC-Standard, der theoretisch Kartengrößen bis zu zwei Terabyte unterstützt. Aktuell verfügbar sind Kapazitäten von maximal 512 Gigabyte – zu entsprechend astronomischen Preisen. Zu den Slot-Modi: Vorsichtige Fotografen lassen alle Bilder zur Sicherung gleichzeitig auf beide Speicherkarten ablegen, während ordnungssinnige eher zur Trennung der Dateiformate greifen und RAW- und JPEG-Bilder auf verschiedenen Karten speichern. Per Menü lassen sich Bilder natürlich jederzeit von einer Karte auf die andere verschieben, was die Funktion im Alltag sehr praktisch gestaltet.
Alles an seinem gewohnten Platz
Wer andere Nikon-Modelle – natürlich insbesondere die D7100 – kennt, sollte sich sofort mit der D7200 anfreunden können. Das zur Vorgängerin identische Gehäusedesign hat natürlich den Vorzug, dass Auf- und Umsteiger keinerlei Probleme mit der Bedienung haben werden. Das von Nikon gewohnte Einstellrad für die wichtigsten Kameramodi ist ebenso an seinem Platz wie andere Bedienrädchen und Knöpfe. Der 3,2 Zoll (8 Zentimeter) durchmessende Bildschirm löst mit 1.229.000 Pixeln wie bei der D7100 ausreichend hoch auf und zeigt sich mit 178 Grad Blickwinkel und hoher Helligkeit auch bei Sonnenlicht gut ablesbar. Da der Bildschirm ohne Überarbeitung von der D7100 übernommen wurde, bleibt es aber leider auch bei den bereits damals genannten Kritikpunkten: Der Monitor ist starr im Gehäuse verbaut. Es fehlt eine Touch-Funktion, die, auch wenn sie eher zu den Ausstattungsmerkmalen von spiegellosen Systemkameras zählt, zum Bedienungskomfort beitragen würde. Dank Smartphones und Tablet-Computern sind viele Nutzer inzwischen daran gewöhnt, Menüs und Funktionen direkt über den Bildschirm aufzurufen – 2015 noch mehr als es bereits 2013 der Fall gewesen ist. Daher wäre ein Touch-Bildschirm natürlich ein hübsches Extra gewesen. Dafür besitzt die D7200 aber wie ihre Vorgängerinnen und Geräte der Profi-Klasse einen kleinen LCD-Kontrollbildschirm an der Gehäuseoberseite, mit dem sich die Betriebsmodi schnell ablesen lassen.
Wi-Fi, NFC - aber kein GPS
Die wohl wichtigste Neuerung der D7200 gegenüber ihrer Vorgängerin ist natürlich der Wi-Fi- Modus, der durch NFC (Near Field Communication) unterstützt wird: Dieser arbeitet mit dem bei vielen Kameras derzeit üblichen, aber leider nicht mehr ganz zeitgemäßen WLAN-Standard 802.11b/g: Dieser überträgt Daten mit maximal 54 Megabit pro Sekunde, was rund 6,75 Megabyte entspricht. Der Vorteil dieser Lösung: Das Wi-Fi der Nikon D7200 ist hoch kompatibel und arbeitet auch mit älteren WLAN-Endgeräten. Der Nachteil: Die niedrige Übertragungsgeschwindigkeit macht den Bildaustausch mit PC, Mac, Tablet und Smartphone zu einer Geduldsprobe, da selbst JPEG-Dateien mehrere Sekunden für die Übertragung benötigen – und das bei optimaler Verbindungsqualität. Hier wäre ein schnellerer Wi-Fi-Standard durchaus sinnvoll gewesen. Immerhin: Per Near Field Communication entfällt bei entsprechenden Endgeräten die lästige Eingabe der WLAN-Daten – die Kamera und das Tablet können sich die Daten gegenseitig übermitteln, was den Verbindungsvorgang deutlich beschleunigt. Leider hat Nikon bei seiner halbgaren WLAN-Integration auf den Einbau eines GPS-Moduls verzichtet. Zwar ist das übliche Vorgehensweise bei vielen Kameraherstellern, oft mit dem Argument, Akkukapazitäten zu sparen und das Smartphone oder Tablet per App für Geotagging verwenden zu können. In Zeiten, in denen entsprechende Hardware jedoch für die Hersteller für kleines Geld zu haben ist, sind das eigentlich keine Argumente mehr – zumal Geotagging in den meisten Fällen mehr nutzt als schadet. Insbesondere für Reisefotografen ein kleiner Wermutstropfen.
Die Nikon D700 ist bei Profis, die leichtes Equipment schätzen, seit Jahren beliebt. Allerdings hat das 2008 erschienene Modell schon über ein Jahrzehnt auf dem Buckel und ist damit alles andere als taufrisch. Genau deshalb hat sich Nikon des Bestseller angenommen und ihm 2014 einen Nachfolger spendiert: die D750, die laut Hersteller in weiten Teilen komplett neu entwickelt wurde. Die Spiegelreflexkamera bringt, wie bereits der Vorgänger, einen Vollformat-Sensor mit, der gegenüber der D700 die doppelte Pixelmenge mitbringt: Statt 12,1 Megapixel können sich Fotografen über 24,3 Millionen Bildpunkte freuen. Damit besitzt sie die gleiche Pixeldichte wie die kleine Schwester D610 (s. Galerie oben) – an die enormen 45,7 Megapixel der D850 kommt sie allerdings nicht heran. Dafür verfügt die D750 über den schnellen Expeed-4-Bildverarbeitungsprozessor, sie D610 arbeitet dagegen mit der etwas langsameren Vorgängerversion Expeed 3.
Die neuere Generation von Bildsensor ermöglicht nicht nur eine höhere Bildqualität, sondern auch eine deutlich schnellere Bildverarbeitung bei niedrigerem Stromverbrauch. Auch professionelle Videofilmer sind als Käufer fest eingeplant. Das zeigen die umfangreichen Videoaufnahmefunktionen und Auflösungen der D750. So erlaubt die DSLR unter anderem High-Speed-Videoaufnahmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Maximal steht Full-HD für die Aufnahme bereit. Auf einen 4K-Videomodus, wie ihn etwa die Panasonic Lumix GH4 bietet, wird indes verzichtet. Zur Tonaufnahme besitzt die D750 ein eigenes Stereo-Mikrofon mit guter Qualität. Wer jedoch professionell produziert, sollte ein externes Mikro einsetzen, um Körpergeräusche der Nikon-DSLR während der Aufzeichnung zu vermeiden. Etwa das Summen des Fokus oder Berührungen durch den Kameramann.
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WLAN und Klappdisplay
Ein Novum bei Nikons Topmodell ist die Integration eines klappbaren Displays für den Live-View-Modus bei der Foto- und Videoaufnahme. Dieses zeigt sich mit über 1,2 Mio. Bildpunkten nicht nur äußerst hochauflösend, sondern auch flexibel: 90 Grad nach oben und 75 Grad nach unten lässt sich der 3,2-Zoll-Monitor neigen. Insbesondere bei Filmaufnahmen erweitert dies die Möglichkeiten der Kamera deutlich – auch wenn es sich, anders als bei einigen Canon-Kameras üblich, nicht komplett drehen und neigen lässt. Alternativ steht dem D750-Käufer ein Pentaprismasucher mit 100 Prozent Bildabdeckung zur Verfügung. Ebenfalls neu bei Nikon in diesem Segment ist die integrierte WLAN-Funktionalität: Die Kamera schaltet sich als Hotspot ein, Smartphones oder PCs/Macs können sich mit der Kamera verbinden und dort die Bilder herunterladen. Leider hat Nikon auf eine sichere Verbindung verzichtet, was eine potenzielle Sicherheitslücke darstellen kann. Übrigens, mit der App lässt sich die Kamera auch fernsteuern, allerdings ist die Funktionalität noch ausbaubar – hier bieten andere Hersteller im Vergleich mehr Möglichkeiten. Verzichtet wird auf einen internen GPS-Empfänger, der die Aufzeichnung von Geo-Informationen erlaubt hätte. Jedoch können diese auf Wunsch über die Nikon Wireless Mobile Utility-App gesichert werden und am PC mit den Bildern zusammengefügt werden. Wie etwa die D7100 verfügt auch die D750 über ein doppeltes Speicherkartenfach. In diesem Fall finden zwei SD-Karten Platz, die zum Beispiel für Foto-Back-ups oder zur parallelen Aufnahme von RAW und JPEG verwendet werden können – in der Praxis hat der Dual-Slot zahlreiche Vorzüge.
Fotografische Höchstleistungen
Durch die effektive Messfeldgruppen-Steuerung können mit der D750 schnell bewegende Objekte zuverlässig eingefangen werden, was sich insbesondere bei der Serienbildaufnahme positiv bemerkbar macht. Hier verspricht Nikon 6,5 Bilder pro Sekunde in höchster Auflösung. In unserer Messung stellte sich jedoch heraus, dass sie sogar noch schneller ist: Ganze acht Bilder im JPEG-Fine-Format bei höchster Auflösung jagte die Kamera pro Sekunde auf die Speicherkarte. Top! Auffällig ist die unglaublich geringe Einschaltzeit der D750. Sie ist praktisch direkt betriebsbereit und so fl ott, dass wir die genaue Zeit nicht mehr stoppen konnten. Fotos sind bis ISO 3200 hervorragend, erst bei höheren Werten ab ISO 6400 ist ein leichter Abfall der Detailtreue messbar. Oberhalb von ISO 12.800 zeigt die Kamera deutlichen Detailverlust, der sich allerdings im Rahmen des bei Vollformat-Kameras üblichen Bereichs einordnet. Der maximal mögliche ISO-Bereich liegt bei ISO 50 am unteren Ende der Empfindlichkeitsskala bis hoch zu ISO 51.200 – das Fotografieren in diesem Hochempfindlichkeitsmodus ist allerdings wie bei allen Kameras nur in Extremsituationen zu empfehlen, denn auch die D750 quittiert den Einsatz höchster ISO-Werte mit Rauschen und unschönem Detailverlust. Überstrapaziert man den ISO-Wert jedoch nicht, ist auch bei schwachem Licht mit detailreichen und rauscharmen Bildern zu rechnen. Kurzum: Die Bildqualität der D750 ist hervorragend. Schärfe, Kontrast und Detailreichtum stimmen. Darüber hinaus gefällt uns der große Dynamikumfang von rund zehn Blendenstufen zwischen ISO 100 und ISO 400.
Funktional und robust
Die Nikon D750 kommt im robusten Magnesium-Gehäuse daher und ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt, eignet sich somit in Verbindung mit entsprechend abgedichteten Objektiven hervorragend für den Außeneinsatz oder die Reportagefotografie. Im Normalbetrieb kann die Kamera zudem kostengünstiges DX-Equipment nutzen: Wie schon die D610 verfügt auch die D750 über einen speziellen DX-Modus, der die Verwendung der DX-Objektivklasse für den APS-C-Sensor erlaubt – und damit DSLR-Aufsteigern den Weg zum Vollformat ebnet, da zunächst keine neuen Objektive angeschafft werden müssen. Technisch bedingt reduziert sich bei der Nutzung des DX-Modus allerdings die Auflösung auf 3936 x 2224 Pixel, da nur ein Teil des Bildsensors verwendet wird. Im FX-Modus werden bis zu 6016 x 4016 Pixel aufgezeichnet. Im Studio erweist sich das integrierte i-TTLBlitzgerät der D750 als praktischer Helfer, da es im Rahmen des Nikon Creative Lighting-Systems auch als Mastergerät zur Steuerung weiterer Blitzgeräte eingesetzt werden kann. Langlebig präsentiert sich der Verschluss aus Kevlar-Kohlefaser-Verbundmaterial. Er wurde auf 150.000 Auslösungen getestet. Es darf also fleißig fotografiert werden. Hier zeigt sich jedoch auch ein (kleiner) Kritikpunkt der D750: Die Verschlusslebensdauer ist auf dem Niveau der kleineren Schwester D610. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der kürzest möglichen Verschlusszeit: Die D750 erlaubt minimal 1/4000 Sekunde. Im Langzeitbereich bietet sie 30 Sekunden plus Bulb.