Feine Details, strahlende Farben, einzigartige Motive: Die Makrofotografie ermöglicht uns einen faszinierenden Blick auf die bunte Welt der kleinsten Dinge. Im Folgenden führt Ihnen Spezialist Valentin Gutekunst fünf praktische Tipps für einen erfolgreichen und mühelosen Start in das Genre auf.
Die Zeiten von begrenztem Fotospeicher sind schon lange vorbei. Mittlerweile sind selbst 64 -GB -Speicherkarten relativ günstig zu haben. Daher ist es inzwischen eher nebensächlich, ob ein Foto nun 50 MB oder 5 MB groß ist. Fotografieren Sie deshalb ruhig im RAW Format! Gerade im Makrobereich, wo oft Lichtmangel herrscht, lässt sich so noch einiges aus Fotos, die unter - oder überbelichtet sind, herausholen. Aber auch bei Farbverläufen und nachträglichem Weißabgleich zeigt das RAW-Format seine Stärke. Der Nachteil von RAW: Die großen Datenmengen erfordern eine leistungsstarke Hardware. Besonders beim Focus-Stacking mit vielen Einzelfotos wird der Computer herausgefordert. Ein weiteres Manko: Sie müssen die Fotos zwingend noch „entwickeln“, da Sie mit dem RAW -Format alleine wenig anfangen können. Dafür eignen sich Programme wie Adobe Photoshop Classic CC, Capture One oder Affinity Photo. Die RAW- Entwicklung kostet zwar etwas mehr Zeit, doch nur so holen Sie das Optimale aus Ihren Fotos heraus!
Tipps und Tricks finden Sie in dem Buch „Der Start in die Makrofotografie“ von Spezialist und Autor Valentin Gutekunst. Neben den wichtigsten Grundlagen lernen Sie in zahlreichen Workshops Schritt für Schritt, wie gelungene Aufnahmen entstehen.